Zertifizierungsbegleitung für Potsdamer Wohnraum

Sonder AfA für Neubau und Sanierung in Potsdam

Ein ehemaliges Nichtwohngebäude soll zu Mietwohnungen werden oder ein Neubau ergänzt den Bestand? Wir klären für Ihr Potsdamer Vorhaben, welcher QNG Zertifizierungsweg zur konkreten Maßnahme passt. Dabei unterscheiden wir vorhandene und neu geschaffene Wohnungen und stimmen die technischen Unterlagen mit Ihrem Planungsteam ab.

Luftaufnahme der Potsdamer Innenstadt

§ 7b EStG im Überblick

Neue Wohnungen und erhaltene Bausubstanz getrennt einordnen

§ 7b EStG richtet sich auf neue, bisher nicht vorhandene Mietwohnungen. Für den aktuellen Bauantragszeitraum gehören Effizienzhaus 40 mit Nachhaltigkeitsklasse und QNG zu den Voraussetzungen. Bei einem Vorhaben mit Neubau und Bestand müssen Zertifizierungsumfang und steuerliche Zuordnung rechtzeitig geklärt werden.

Bis zu 5 %

zusätzliche Abschreibung pro Jahr über vier Jahre, neben der regulären Gebäudeabschreibung.

EH 40 + QNG

Effizienzhaus 40 mit Nachhaltigkeitsklasse, nachgewiesen durch das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude.

5.200 €/m²

Obergrenze der maßgeblichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Abschreibungsbasis: höchstens 4.000 €/m² Wohnfläche.

10 Kalenderjahre

entgeltliche Wohnraumvermietung: im Anschaffungsjahr oder Herstellungsjahr und den folgenden neun Jahren.

Neubau und Bestand

Welcher Weg passt zu Ihrem Vorhaben?

01 · Neubau

Ergänzungsneubau mit eigenem Nachweisumfang

Neue Wohngebäude auf einem gemeinsamen Grundstück benötigen klar zugeordnete Planungsdaten. Wir legen mit Ihrem Team fest, welche Gebäudeteile, Flächen und Anlagen im Zertifizierungsverfahren betrachtet werden.

02 · Umbau und Umnutzung

Eine Umnutzung zunächst auf Zertifizierbarkeit prüfen

Aus früheren Büro-, Verwaltungs- oder anderen Nichtwohnflächen können neue Mietwohnungen entstehen. Wir prüfen den verfügbaren QNG Nachweisweg für Gebäude und Maßnahme, bevor die Begleitung im Detail festgelegt wird.

Unsere Leistung

Klare Zuordnung für Projekte mit mehreren Gebäudeteilen

Die technische Begleitung beginnt mit einer Prüfung des betrachteten Gebäudes und der Maßnahme. Wir stimmen den vereinbarten Nachweisumfang mit Architektur und Energieberatung ab und bereiten die unabhängige Zertifizierungsprüfung vor.

01

Bestand und Neuschaffung unterscheiden

Vorhandene Nutzung, neue Wohnungen und bauliche Eingriffe werden für die Wahl des Zertifizierungswegs erfasst.

02

Bilanzgrenzen gemeinsam festlegen

Wir klären, welche Bauteile, Flächen und Versorgungsanlagen dem betrachteten Gebäude zuzuordnen sind.

03

Unterlagen zur Ausführung ergänzen

Wir bearbeiten die vereinbarte Ökobilanz und benennen fehlende Daten zu erhaltenen und neuen Bauteilen.

04

Prüfbare Dokumentation zusammenführen

Die Einreichung bündelt die vereinbarten Fachbeiträge. Rückfragen der Zertifizierungsstelle begleiten wir bis zum vereinbarten Abschluss.

FAQ

Potsdam: Fragen zu Umnutzung, Neubau und QNG

Welche Abgrenzungen vor einer Zertifizierungsbegleitung von Bestand und Ergänzungsbau nötig sind.

Kommt § 7b bei der Umnutzung eines Potsdamer Bestandsgebäudes infrage?

+

Entstehen durch die Umnutzung neue, bisher nicht vorhandene Mietwohnungen, kann die Sonderabschreibung grundsätzlich relevant sein. Zusätzlich sind sämtliche steuerlichen und technischen Anforderungen zu erfüllen. Wir klären anhand der konkreten Planung, welcher QNG Zertifizierungsweg verfügbar ist. Die bisherige Nutzung und der bauliche Umfang sind dafür wesentlich. Die steuerliche Bewertung übernimmt Ihre Steuerberatung; über die Anerkennung entscheidet die zuständige Finanzverwaltung.

Kann ein denkmalgeschütztes Gebäude automatisch QNG erhalten?

+

Denkmalschutz allein belegt keine Zertifizierbarkeit. Zunächst prüfen wir, ob für das Gebäude und die geplante Maßnahme ein geeigneter QNG Nachweisweg vorhanden ist und welche Anforderungen erfüllt werden müssen. Denkmalrechtliche Vorgaben werden mit Ihrer Architektur und den zuständigen Fachstellen abgestimmt. Ob andere steuerliche Absetzungen mit eigenen Bescheinigungen infrage kommen, klären Sie gesondert mit Ihrer Steuerberatung.

Brauchen Neubau und saniertes Gebäude auf demselben Grundstück getrennte Nachweise?

+

Das lässt sich nicht allein aus der gemeinsamen Grundstücksgrenze ableiten. Wir erfassen Gebäudestruktur, Nutzungen, bauliche Verbindungen und die gemeinsame Haustechnik. Mit Ihrem Planungsteam und bei Bedarf der Zertifizierungsstelle wird festgelegt, wie die betrachteten Gebäude abgegrenzt werden. Die steuerliche Zuordnung bleibt ein eigener Prüfschritt. So werden Daten aus unterschiedlichen Gebäudeteilen nicht ungeprüft in einem Nachweis zusammengefasst.

Genügen die Daten eines gemeinsamen Wärmenetzes für die Zertifizierung?

+

Ein Versorgungskonzept ist eine wichtige Grundlage, ersetzt aber nicht die vollständigen Gebäudenachweise. Benötigt werden die für Ihr Vorhaben maßgeblichen Kennwerte und eine nachvollziehbare Zuordnung zum betrachteten Gebäude. Wir stimmen offene Angaben mit Haustechnik und Versorger ab. Daneben bleiben Konstruktion, Ausbau und weitere Nachhaltigkeitsanforderungen zu bearbeiten. Ein Netzanschluss allein begründet weder QNG noch die steuerliche Anerkennung.

Welche Bestandsunterlagen helfen bei der ersten Prüfung?

+

Hilfreich sind Grundrisse, Schnitte, die bisherige Nutzung, Angaben zu bestehenden Wohnungen und ein Entwurf der geplanten Maßnahme. Nennen Sie auch denkmalrechtliche Vorgaben, vorhandene Energieplanung und den Stand der Beauftragung. Vollständige Produktlisten sind für das Erstgespräch noch nicht nötig. Wir benennen zunächst, welche Informationen zur Zertifizierbarkeit fehlen und welcher Bearbeitungsumfang dafür vereinbart werden sollte.

Begleiten Sie auch ein Projekt mit bereits festgelegter Architektur?

+

Ja. Wir ergänzen vorhandene Planungsleistungen im vereinbarten Umfang und grenzen Zuständigkeiten vor Beginn der Bearbeitung ab. Besonders bei Umnutzung und Ergänzungsneubau ist ein gemeinsamer Planungsstand wichtig. Nach Sichtung der Unterlagen benennen wir offene Nachweise und mögliche Einschränkungen durch bereits getroffene Entscheidungen. Die unabhängige Siegelvergabe und die steuerliche Prüfung werden durch unsere Mitarbeit nicht vorweggenommen.

Erfahrung aus realen Wohnbauprojekten

Ausgewählte QNG Projekte mit Zertifizierungsbegleitung über DGNB oder BiRN und damit erfolgreicher Sonderabschreibung.

Wohngebäude Berliner Straße in Oranienburg – DGNB Zertifizierung mit QNG PLUS

Wohngebäude – Berliner Straße

DGNB Zertifizierung eines großen Wohngebäudes im Zentrum Oranienburgs.

Leistung

DGNB Zertifizierung (mit QNG PLUS)

BGF

7.800 m²

Standort

Oranienburg

Seniorenwohnen Könneritzstraße in Leipzig – DGNB Zertifizierung in Gold

Seniorenwohnen – Könneritzstraße

DGNB Zertifizierung eines hochwertigen Wohngebäudes für Senioren im Leipziger Stadtzentrum.

Leistung

DGNB Zertifizierung (Gold, mit QNG)

BGF

6.000 m²

Standort

Leipzig

Wohngebäude Bernauer Straße 96 in Oranienburg – BiRN Zertifizierung mit QNG

Wohngebäude – Bernauer Straße 96

BiRN Zertifizierung eines Wohngebäudes in Oranienburg.

Leistung

BiRN Zertifizierung (mit QNG)

BGF

2.100 m²

Standort

Oranienburg

Seniorencampus Blumenstraße in Hamm – DGNB Zertifizierung eines Wohnensembles

Seniorencampus – Blumenstraße

DGNB Zertifizierung eines zusammenhängenden Ensembles aus zwei Wohngebäuden.

Leistung

DGNB Zertifizierung (mit QNG)

BGF

7.000 m²

Standort

Hamm

Wohngebäude Jacobstraße in Halle – DGNB Zertifizierung im Wohnungsbau

Wohngebäude – Jacobstraße

DGNB Zertifizierung eines großen Wohngebäudes im Zentrum von Halle.

Leistung

DGNB Zertifizierung (mit QNG)

BGF

8.000 m²

Standort

Halle

Wohngebäude Walther-Bothe-Straße in Oranienburg – BiRN Zertifizierung mit QNG

Wohngebäude – Walther-Bothe-Straße

BiRN Zertifizierung eines Wohngebäudes in Oranienburg.

Leistung

BiRN Zertifizierung (mit QNG)

BGF

1.650 m²

Standort

Oranienburg

Wohngebäude Berliner Straße 97 in Oranienburg – BiRN Zertifizierung mit QNG

Wohngebäude – Berliner Straße 97

BiRN Zertifizierung eines Wohngebäudes in Oranienburg.

Leistung

BiRN Zertifizierung (mit QNG)

BGF

910 m²

Standort

Oranienburg

Sonderabschreibung sichern?

Gebäudeart, Größe und Planungsstand genügen für den Einstieg. Nennen Sie offene Fragen zum Entwurf und bereits beauftragte Fachleistungen. Wir besprechen Ihr Förderziel und den Unterstützungsbedarf, damit Sie den passenden Umfang für ein Angebot kennen.

Dipl.-Ing. Vladi Schuralew – CEO und Gründer der Schuralew E&A GmbH
Schuralew Engineering & Advisory – Beratungsgespräch